2. Industrial Policy Lab Jahreskonferenz
30.11.2026 – 01.12.2026
Veränderungen in globalen Lieferketten, geopolitischer Wettbewerb, technologischer Wandel und der Übergang zu einer treibstoffärmeren Wirtschaft haben die Relevanz von Industriepolitik zur Förderung von Innovation, Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit neuen Auftrieb gegeben. Gleichzeitig hat die Rolle von wirtschaftlicher Stabilität, strategischen Industrien und kritischen Technologien zunehmend an Bedeutung gewonnen. Auf diese Entwicklungen politische Antworten zu finden, ist für Industriestaaten daher zur Priorität geworden.
Wir freuen uns unter anderem auf die Teilnahme von Chiara Criscuolo (OECD), Beata Javorcik (EBRD, University of Oxford) und Felix Tintelnot (Duke University).
Das Organisationskomitee lädt zur Einreichung empirischer und theoretischer Arbeiten ein, die politisch relevante Fragestellungen zu folgenden Themen behandeln:
- Innovationspolitik
- Grüne Industriepolitik
- Gestaltung von Industriepolitik
- Messung und Evaluierung von Industriepolitik
- Industriepolitik für die Verteidigung
- Politische Ökonomie der Industriepolitik
- Industriepolitik in quantitativen Modellen
- Handelspolitik als Industriepolitik
- Industriepolitik für globale Wertschöpfungsketten
- Industriepolitik und nationale Sicherheit
- Dekarbonisierung der Industrie
Sowohl fertige Papers als auch erweiterte Abstracts werden berücksichtigt. Für jedes Paper wird Zeit für Präsentation und Diskussion vorgesehen. Autoren und Autorinnen können mehrere Papers einreichen, aber nur ein Paper auf der Konferenz präsentieren.
Bewerbungsverfahren
Bitte reichen Sie Ihr Paper oder erweiterten Abstract bis zum 20. September 2026 per E-Mail an industrialpolicylab@kielinstitut.de ein. Die Autoren und Autorinnen werden bis Ende September 2026 über eine Zusage benachrichtigt; zu diesem Zeitpunkt werden auch ausführliche Informationen bereitgestellt. Die Konferenz beginnt am Morgen des 30. November 2026.
Finanzierung
Im Einklang mit unseren Reiserichtlinien können die veranstaltenden Institutionen Unterkunft und Reisekosten für Presenters und Discussants übernehmen. Da die Mittel begrenzt sind, möchten wir insbesondere Senior-Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen bitten, nach Möglichkeit auf eigene Fördermittel zurückzugreifen.
Organisiert von
Katharina Erhardt (Kiel Institut & DICE) und Moritz Schularick (Kiel Institut).
Co-organisiert von
Hanna Hottenrott (ZEW & TU München)
Nils Redeker (Jacques Delors Center)
Konferenzpartner
Gefördert durch